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Arbeitgebervertreter verlassen nach 42 Minuten ADK-Ausschusssitzung

Am 19. Oktober trafen sich die Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter in der ADK, um in einem Ausschuss über ein mögliches neues Tarifrecht in der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen weiter zu verhandeln. Als Ziel hatte die Arbeitgeberseite formuliert, bis Anfang November eine beschlussfähige Vorlage in einem Gesamtpaket zu erarbeiten, welches dann auch eine Sonderzahlung beinhalten könne.

Bisher standen sich aber die Forderungen beider Seiten sehr konträr gegenüber. Zwar wird inzwischen auf der Grundlage des TV-L des Landes Niedersachsen verhandelt, die Arbeitgeberseite beharrt aber auf eine deutliche tarifliche Absenkung gegenüber dem Standard des öffentlichen Dienstes. Sie begründet dies mit der schwierigen finanziellen Situation der Kirchen. Den von der Arbeitnehmerseite geforderten schriftlichen Nachweis der Notwendigkeit tariflicher Absenkungen hat sie allerdings noch nicht erbracht.

Demgegenüber betont die Arbeitnehmerseite, dass der TV-L schon einen Kompromiss gegenüber der bisherigen tariflichen Regelung (BAT/ MTArb) darstelle, der mit finanziellen Einschnitten verbunden sei und es daher nur um die Regelung kirchenspezifischer Besonderheiten gehen könne.

Auch in der letzten Verhandlungsrunde gab es keine Annäherung. Ganz im Gegenteil. Die Arbeitgeberseite verließ schon nach 42 Minuten mit dem Vorwurf die Sitzung, die Arbeitnehmerseite zeige keinerlei Entgegenkommen. Bisher habe sich nur die Arbeitgeberseite bewegt.

Siegfried Wulf

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